Suriname ist überwältigend und abwechslungsreich – nicht nur gibt es dort wunderschöne Flüsse, Wasserfälle und Gebirgszüge, auch die kulturellen Sehenswürdigkeiten wie Museen und Indianerdörfer werden Sie beeindrucken. An dieser Stelle bereits ein kleiner Vorgeschmack auf dieses wunderbare Land mit seinen faszinierenden Naturschönheiten. Lassen auch Sie sich vom berauschenden Suriname verzaubern?
Für einen Einblick in das surinamische Alltagsleben sollten Sie unbedingt einmal über den Zentralmarkt von Paramaribo schlendern. Er befindet sich in dem großen Gebäude an der Waterkant, hinter dem Hotel Krasnapolsky. Auf diesem täglich (außer sonntags) geöffneten Markt erwartet Sie ein chaotisches und buntes Treiben und werden viele verschiedene Produkte feilgeboten: tropische Früchte, Gemüse, Fleisch, Fisch, Schuhe, Kleidung, Make-up, Schmuck, CDs, Kassetten, Bücher und noch viel, viel mehr..
Seit der Palmengarten Anfang des 20. Jahrhunderts für das Publikum zugänglich gemacht wurde, können Besucher sich hier wunderbar erholen und ausspannen. Der Garten liegt hinter dem Präsidentenpalast und war in vergangenen Zeiten der bevorzugte Ort für einen romantischen Abendspaziergang. Vom Palmengarten aus können Sie auch einen Teil des Privatgartens des surinamischen Präsidenten sehen.
Fort Zeelandia ist eine ehemalige Befestigungsanlage und der Ort, an dem die Kolonisten seinerzeit erstmals in Suriname an Land gingen. Das Fort wurde von den Engländern gebaut, die Niederländer haben es später um fünf Bastionen erweitert. Mit großer Wahrscheinlichkeit handelt es sich bei dieser historischen Festung um das älteste Gebäude Paramaribos. Heute ist dort das Suriname-Museum angesiedelt, wo sich Ihnen viele Höhepunkte der surinamischen Geschichte, Kunst und Kultur darbieten.
Auch die Einheimischen lieben die Waterkant, ein Besuch dieser langen Straße lohnt sich also sehr. Sie liegt sehr zentral und nur weniger als 10 Autominuten vom Krasnapolsky-Hotel entfernt. Ein wunderschöner und romantischer Ort zur Entspannung ist das Hotel Torarica. Eine hölzerne Fußgängerbrücke führt Sie zum Wasser. Lassen Sie sich unter dem Dach einer großen Holzlaube verwöhnen - gibt es Schöneres, als einen langen Sommerabend in vollen Zügen zu genießen?
Mit nur 12.000 Einwohnern ist Nieuw Nickerie dennoch die zweitgrößte Stadt in Suriname. Sie liegt an der Grenze zu Guyana und überrascht unter anderem mit einem märchenhaften exotischen Garten, in dem sich viele verschiedene tropische Pflanzen befinden. Eine weitere Attraktion ist der Zeedijk, von wo aus Sie einen wundervollen Blick auf den Corantijn-Fluss haben. Eine dritte Sehenswürdigkeit, die Sie sich auf keinen Fall entgehen lassen sollten, ist das Indianerdorf Cupido am Maratakka-Fluss.
Im surinamischen Küstenbereich - in den Distrikten Nickerie und Coronie - liegt Bigi Pan, ein weitläufiges Sumpfgebiet mit Mangroven und vielen außergewöhnlichen Vogelarten, darunter der Rote Ibis, der Fischadler, die Seeschwalbe und der Stelzenläufer. Auch Fischliebhaber werden in Bigi Pan genießen: Von auf Stelzen stehenden Häusern aus füllen viele Berufsfischer hier ihre Netze.
Die unter Artenschutz stehenden Riesenschildkröten legen zwischen Februar und Juli ihre Eier auf dem Strand von Galibi im Distrikt Marowijne ab. Drei der sieben Schildkrötenarten, darunter die Lederschildkröte und die Suppenschildkröte, kommen eigens zum Ablegen ihrer Eier nach Suriname. Das sollten Sie sich unbedingt ansehen - doch bitte beachten Sie: Während der Legezeit dürfen Sie das Reservat ausschließlich unter professioneller Begleitung betreten.
Wenn Sie von Paramaribo nach Galibi reisen, kommen Sie am Fort Nieuw Amsterdam sowie an verschiedenen Plantagen am Cottica-Fluss im Commewijne-Distrikt vorbei. In dieser Region gibt es viele ehemalige Plantagen, beispielsweise Mariënburg, wo Zuckerrohr angebaut wurde. Auch die einstige Plantage Rust en Werk ist einen Besuch mehr als wert. Dort sehen Sie jetzt ein lebendiges Dorf, wo die lokale Wirtschaft von der Fischerei getragen wird.
Besonders am Wochenende machen sich immer mehr Menschen aus Paramaribo auf zu einem herrlichen Strandbesuch auf der Insel Braamspunt. Die Insel liegt genau dort, wo die Flüsse Surinam und Commewijne aufeinander treffen und ist einer der wenigen Orte, wo bei Flut im Meer geschwommen werden kann. Bei Ebbe eignet sich Braamspunt hervorragend für eine ausgedehnte Strandwanderung.
Im 17. Jahrhundert ließ sich hier eine Gruppe aus Spanien und Portugal vertriebener Juden nieder. Die Jodensavanne (Judensavanne) entwickelte sich unter anderem durch die Anpflanzung von Zuckerrohr und Bäumen sowie den Export von Zucker und Holz zu einer blühenden Siedlung. Auch heute kann man noch viel der ehemaligen Niederlassung sehen: den ältesten Friedhof von Nord- und Südamerika, einige Brunnen sowie Überreste der alten Synagoge. Außerdem finden Sie hier in der Nähe das einstige Leprosorium Groot Chatillion, das Indianerdorf Libanon und die Plantage Toevlucht.