Martinair
Dass Amsterdam auf eine eindrucksvolle Vergangenheit zurückblickt, wird keinem Besucher entgehen: Jedes Haus, jede Straße, jeder Stein atmet eine bewegte Geschichte. Nachfolgende Sehenswürdigkeiten sollten Sie sich unbedingt ansehen:

Der Dam

Amsterdams Herz schlägt auf dem Dam, dem einstigen zentralen Marktplatz und ältesten Teil der Stadt. Heute dient der Platz besonderen Veranstaltungen und Auftritten. Außerdem steht hier das Nationale Denkmal, das 1956 zur Erinnerung an die Opfer des Zweiten Weltkriegs gebaut wurde. Größter Blickfang ist natürlich der Königliche Palast, der ursprünglich als Rathaus diente. Ein Besuch lohnt sich allemal - etwas, das auch für die neben dem Palast liegende Nieuwe Kerk (Neue Kirche) gilt. Die Kirche ist eine Kreuzbasilika, deren Innenausstattung aus der Renaissance stammt. Hier befindet sich auch das Grabmal des wohl berühmtesten niederländischen Seehelden Michiel Adriaensz de Ruyter (1607-1676). Seit 1815 werden in der Nieuwe Kerk die niederländischen Könige und Königinnen gekrönt.

Jordaan

Die Amsterdamer sind stolz darauf - stolz auf ihren Jordaan. Dieses Stadtviertel atmet die einzigartige Amsterdamer Atmosphäre von Eigenwilligkeit und Humor. Einst wohnten hier die Arbeiter, doch heute geben Studenten und Künstler den Takt an. Eine interessante Sehenswürdigkeit im Jordaan ist die Noorderkerk (Norderkirche). Dieses protestantische Gotteshaus stammt aus dem Anfang des 17. Jahrhunderts und ist ein Entwurf des berühmten Stadtarchitekten Hendrick de Keyser (1565-1621). Sollten Sie nach Ihrem ausgedehnten Spaziergang durstig geworden sein, sind Sie im Jordaan genau richtig - gemütliche Cafés und Kneipen sind nie mehr als ein paar Schritte entfernt. Und… nicht erschrecken, wenn einer der Gäste spontan ein Lied anstimmt!

Vondelpark

Joost van den Vondel (1587-1679) war ein niederländischer Dichter und Dramatiker, dessen Name im bekanntesten und lebendigsten Park von Amsterdam fortlebt. Nicht nur Jogger, Skater und Fußballer halten hier ihre Open-Air-Feste und Mini-Sportveranstaltungen ab, auch Touristen lassen sich gern zwischen den Bäumen im weichen Gras nieder. Während der Sommermonate ist dieser seit 1996 unter Denkmalschutz stehende Park die Kulisse für viele Theatervorführungen und Konzerte. Am Rande des Parks liegt der Vondelparkpaviljoen (Vondelparkpavillon), wo das Filmmuseum untergebracht ist.

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Science Center NEMO

Im Amsterdamer Hafen, in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofs, liegt in seiner ganzen architektonischen Einzigartigkeit das Science Center NEMO. Dieses gigantische grüne Gebäude in Form eines Schiffes beherbergt ein tolles Aktivmuseum, wo Jung und Alt auf spielerische Art Zugang zur Wissenschaft erhalten und jede Menge selbst ausprobieren können. Sehr lehrreich – doch vor allem macht es großen Spaß.
Oosterdok 2, Amsterdam

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Grachtengürtel

Ein unauslöschlich mit Amsterdam verbundener Begriff ist der Grachtengürtel, der seinen Ursprung in der Aushebung der drei Hauptgrachten fand: Herengracht, Keizersgracht und Prinsengracht. In den vier darauf folgenden Jahrhunderten wurde das Grachtennetz oft erweitert und angepasst; so entstand ein einzigartiges Wechselspiel zwischen Wasser, kleinen Inseln, Gärten, Brücken und Häusern (von denen viele aus dem Goldenen 17. Jahrhundert stammen). Natürlich haben Sie von den Kaden und Brücken einen hervorragenden Blick auf die Grachten, zur Besichtigung dieser einzigartigen Wasserwege eignet sich jedoch am besten eines der vielen Rundfahrtboote - nicht umsonst sind diese äußerst beliebt!

Albert Cuypmarkt

Ein ganz besonderes Amsterdamer Stadtviertel ist De Pijp (Spitzname: Quartier Latin von Amsterdam), was vor allem dem Albert Cuypmarkt zuzuschreiben ist. Dieser Freiluftmarkt (an sechs Tagen pro Woche, nur tagsüber) begann einst als eine chaotische Ansammlung von Straßenhändlern und Handkarren, hat sich jedoch mittlerweile zum größten Markt der Niederlande - man sagt sogar, in Europa - entwickelt. Gemüse, Obst, Fisch, Bücher und (Secondhand-)Kleidung prägen das Angebot. Der Albert Cuypmarkt verdankt seinen Namen dem Landschaftsmaler Albert Jacobszoon Cuyp (1620-1691) und ist ein beliebtes Ausflugsziel von Amsterdam-Besuchern.

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Hortus Botanicus Amsterdam

Der älteste botanische Garten der Welt (seit 1638) erstreckt sich über 1,2 ha, beherbergt 6.000 Pflanzen, die mehr als 4.000 verschiedenen Arten zuzuordnen sind, und besitzt ein monumentales Palmengewächshaus aus dem Jahre 1912. Verständlich also, dass der Hortus Botanicus Amsterdam auf der Wunschliste von Besuchern der Stadt ganz weit oben rangiert. Auch gibt es hier eine Orangerie, die nach einer umfassenden Restaurierung im Jahr 2003 in ein fantastisches Museumscafé verwandelt wurde. Die Kronjuwele des Gartens ist der dreihundert Jahre alte Brotpalmfarn.
Plantage Middenlaan 2a, Amsterdam

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Tipp

Amsterdam erleben wie die Amsterdamer? Mieten Sie sich ein Fahrrad! Da die maximale Entfernung in der Innenstadt nur etwa fünf Kilometer beträgt, ist alles bequem mit dem Rad zu erreichen. Sie sollten nur ein wenig auf all die anderen Radfahrer achten, denn 730.000 Amsterdamer fahren auf ungefähr 600.000 Fahrrädern…

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